Wie erkennen wir Allah?

welcome_to_islam_by_dmrmrt.jpgWieder ist es die perfekte Schöpfung im gesamten Universum, die uns die überlegene Macht Allahs zeigt.

Jedoch hat sich Allah uns grundsätzlich im Quran offenbart, den Er den Menschen als Wegweiser zur Lebensführung gesandt hat. Der Quran vermittelt uns die überlegenen Eigenschaften Allahs: Seine universale Weisheit, Seine Allwissenheit, Sein Mitleid, Seine Gnade. Seine Gerechtigkeit, Seine Allgegenwart, Seine Fähigkeit, alles zu sehen und alles zu hören, dass Er der einzige Besitzer des Himmels ist und der einzige Gott des Himmels, der Erde und von allem was dazwischen liegt und dass Er der alleinige Herrscher des Reichs Gottes ist.
Er ist Allah, ausser Dem es keinen Gott gibt. Er kennt das Verborgene und das Offenbare. Er ist der Erbarmer, der Barmherzige. Er ist Allah, ausser
Dem es keinen Gott gibt: der Herrscher, der Heilige, der Heilbringende, der Glaubengewährende, der Beschützer, der Erhabene, der
Unwiderstehliche, der Majestätische. Preis sei Allah, (erhaben ist Er) über was sie Ihm beigesellen. Er ist Allah, der Schöpfer, der Urheber, der Formgebende. Sein sind die schönsten Namen. Ihn preist, was in den Himmeln und auf Erden ist; Er ist der Mächtige, der Weise. (Sure 59:22-24 – al-Haschr)

Was ist der Sinn unserer Existenz ?

Allah erklärt uns den Sinn unserer Existenz so: Und die Dschinn und die Menschen habe Ich nur dazu erschaffen, dass sie Mir dienen. (Sure 51:56 – adh-Dhariyat)
Der Grund für des Menschen Dasein auf Erden ist der, ein Diener Allahs zu sein, ihn anzubeten und sein Wohlgefallen zu erlangen. Die Menschen werden, so lange sie auf Erden leben, daraufhin geprüft.

Warum werden wir geprüft?

Allah prüft die Menschen auf der Welt, um die, die an Ihn glauben, zu unterscheiden von jenen, die nicht an Ihn glauben und um festzustellen, welche der Gläubigen sich
dabei am besten verhalten. Deswegen ist es für den Menschen nicht genug, zu sagen: “Ich glaube.” So lange der Mensch lebt, werden sein Glaube und seine Hingabe an
Allah, seine Beharrlichkeit in der Religion, kurz, seine Standfestigkeit als Diener Allahs unter besonders dafür geschaffenen Umständen und Umgebungen geprüft. Allah benennt diese Wahrheit im folgenden Vers: Der Tod und Leben schuf, um zu prüfen, wer von euch am besten handelt. Und Er ist der Erhabene, der Verzeihende. (Sure 67:2 al-Mulk)

Wie sollen wir Allah dienen?

Ein Diener Allahs zu sein heißt, sein gesamtes Leben dem Zweck zu widmen, Allahs Wohlgefallen und Anerkennung zu erlangen. Es heißt, alles was man tut, in bestmöglicher Weise auszuführen, um Allah zu gefallen, Allah allein zu fürchten, und all seine Absichten, Worte und Taten daraufhin auszurichten. Allah macht uns im Quran darauf aufmerksam, dass die Aufgabe, Ihm zu dienen, jeden Aspekt des menschlichen Lebens umfasst. 14 Sprich: “Siehe, mein Gebet, mein Gottesdienst, mein Leben und mein Tod gehören Allah, dem Herrn der Welten. (Sure 6:162_Al-An’am)

Warum ist Religion notwendig?

Ein Mensch, der an die Existenz Allahs glaubt, muss zuerst die Gebote seines Schöpfers lernen und die Dinge die Ihm wohlgefallen, Ihm, der ihm eine Seele gegeben hat,
als er ein nichts war, der ihn leben, essen und trinken lässt und der ihm Gesundheit gegeben hat. Ferner muss er sein gesamtes Leben verbringen, indem er sich an Allahs Gebote hält und Allahs Wohlgefallen sucht. Es ist die Religion, die uns die Moral, das Verhalten und den Lebensstil zeigt, der Allah gefällt. Allah hat im Quran klargemacht, dass Menschen, die ihr Verhalten an der Religion ausrichten, auf dem rechten Weg sind, während andere vom Weg abkommen. Ist etwa der, dessen Brust Allah für den Islam ausgedehnt hat, so dass er Licht von seinem Herrn empfängt? Darum wehe denen, deren Herzen gegen das Denken an Allah verhärtet sind! Sie sind in offenkundigem Irrtum (Sure 39:22 – az-Zumar)

Wie führt man ein religiöses Leben?

Menschen, die an Allah glauben und Ihm in Demut gehorchen, organisieren ihr Leben in Übereinstimmung mit Allahs Empfehlungen aus dem Quran. Wer ein religiöses
Leben führt, dessen Taten werden von seinem guten Gewissen geleitet sein, und er wird all das Schlechte vermeiden, das sein Egoismus ihm einflüstert. Wie Allah
im Quran ausführt, hat er die Menschen in einer Weise geschaffen, die es ihnen leicht macht, ein Leben im
Glauben zu führen. So richte dein ganzes Wesen aufrichtig auf den wahren Glauben, gemäss der natürlichen Veranlagung, mit der Allah die Menschen erschaffen
hat. Es gibt keine Veränderung in der Schöpfung Allahs. Dies ist die richtige Religion. Jedoch, die meisten Menschen wissen es nicht. (Sure 30:30 – Ar-Rum)

Wie kann es Moral geben ohne Religion ?

In Gesellschaften, die keine Religion kennen, werden die Menschen anfällig für jegliche Art von Unmoral. Ein religiöser Mensch wird sich zum Beispiel niemals bestechen lassen, dem Glücksspiel verfallen, Neid empfinden oder lügen, weil er weiß, dass er für solche Dinge im Jenseits zur Verantwortung gezogen werden wird. Ein unreligiöser Mensch wird jedoch dazu tendieren. genau diese Dinge zu tun. Es reicht nicht aus, wenn der Mensch sagt: “Ich bin zwar Atheist, aber bestechen lasse ich mich trotzdem nicht”, oder “Ich bin zwar Atheist aber ich spiele trotzdem nicht,” denn ein Mensch, der Allah nicht fürchtet und der nicht glaubt, dass er einst im Jenseits Rechenschaft über sich ablegen muss, wird solch verwerfliche Dinge tun, wenn die Situation oder die Umstände sich ändern. Jemand der sagt: “Zwar bin ich Atheist aber trotzdem treibe ich keine Unzucht”, könnte gleichwohl Unzucht treiben wenn sich Ort und Gelegenheit dazu ergeben. Oder, jemand der behauptet unbestechlich zu sein und der keine Gottesfurcht empfindet, könnte sagen: “Mein Sohn ist sehr krank und könnte sterben, ich bin dazu gezwungen, mich bestechen zu lassen.” Antireligiöse Zustände legitimieren sogar Diebstahl unter bestimmten Bedingungen. Menschen ohne Religion werden es nicht als verwerflich betrachten, ein Handtuch oder ein dekoratives Accessoire aus einem Hotel oder einer dem Gemeinwesen dienenden öffentlichen Einrichtung mitzunehmen, nach ihrem Selbstverständnis handelt es sich hier nicht um Diebstahl. Ein religiöser Mensch hingegen wird sich nicht derart unmoralisch verhalten, denn er fürchtet Allah, und er vergisst niemals, dass Allah alle seine Absichten und Gedanken kennt. Er wird aufrichtig handeln und keine Sünde begehen. Ein Mensch der den Weg der Religion verlassen hat, mag sagen, “Ich bin zwar Atheist, aber ich kann vergeben. Ich habe keine Rachegefühle oder Hass,” aber eines Tages könnte er durch irgendein Ereignis seine Selbstbeherrschung verlieren, und er könnte sich völlig unerwartet verhalten. Er könnte versuchen, jemanden umzubringen oder zu verletzen, denn seine Moralauffassung wird sich je nach Umgebung und Situation in der er lebt, ändern. Ein Mensch aber, der an Allah und an das Jenseits glaubt, wird niemals von der richtigen Moral abweichen, gleichgültig, wie Situation und Umgebung auch sein mögen. Eines solchen Menschen Moral ist nicht beliebig, sondern unverrückbar. Allah bezieht sich auf die überlegene Moral religiöser Menschen in folgendem Vers: Jene, die ihr Versprechen gegenüber Allah halten und ihre Verpflichtungen nicht brechen. Und die verbinden, was Allah zu verbinden geboten hat, und die ihren Herrn fürchten und Furcht vor einer schlimmen Abrechnung haben. Und die im Verlangen nach dem Angesicht ihres Herrn standhaft bleiben und das Gebet verrichten und von dem, was Er ihnen beschert, im Verborgenen und öffentlich spenden, und die das Böse mit Gutem abwehren, für diese ist Belohnung nach dem Diesseits bestimmt. (Sure 13:20-22 – ar-Ra’d)

Was bedeutet es, bedingungslos zu Glauben?

Jeder weiß ohne jeden Zweifel, dass er sich die Hand verbrennt, wenn er sie ins Feuer hält. Er würde niemals darüber nachdenken, ob er sich tatsächlich verbrennen würde oder nicht. Das heißt, dieser Mensch hat den bedingungslosen Glauben daran, dass das Feuer ihm die Hand verbrennt. Der Quran erklärt bedingungslosen Glauben so: Dies dient der Einsicht der Menschen und ist eine Rechtleitung und Barmherzigkeit für Leute, die ihres Glaubens gewiss sind. (Sure 45:20 – al-
Dschathiya) Bedingungslosen Glauben zu haben heißt, mit absoluter Sicherheit an Allahs Existenz und Einzigartigkeit zu glauben, an den Tag der Auferstehung und an Himmel und Hölle; bedingungsloser Glaube darf nicht den geringsten Zweifel haben an der Wahrheit ihrer Existenz. Es ist genauso, wie an die Existenz unserer Mitmenschen zu glauben, die uns umgeben, die wir sehen und zu denen wir sprechen. Glaube, der auf absoluter Sicherheit beruht,

Wie können wir von der Existenz des Jenseits wissen?

Im Diesseits lässt Allah uns in einer Welt von Wahrnehmungen leben. Allah, Der diese Welt geschaffen hat, – eine solch wunderschöne Schöpfung mit dreidimensionalen
Bildern, die Tiefe haben und die voller Farbenund Licht sind – hat ganz sicher die Macht, etwas noch viel schöneres zu erschaffen. So wie Allah ein Abbild der Welt im Gehirn des Menschen formt, so wird Er den Menschen nach dem Tod in eine andere Dimension transferieren und ihm das Bild einer anderen Umgebung zeigen. Diese Dimension, in die der Mensch dann eingeführt wird, ist das Jenseits.

Gibt es so etwas wie Wiedergeburt?

Wiedergeburt ist eine haltlose abergläubische Vorstellung ohne jede Grundlage. Sie taucht auf als Ergebnis einer unbewussten Furcht gewisser religionsloser Menschen über das “Verschwundensein nach dem Tod”, oder an die Furcht, die Menschen mit wenig Rückhalt im Glauben verspüren, wenn sie an das Jenseits nach dem Tod denken. Für beide dieser Gruppen ist es eine attraktive Aussicht, nach dem Tod noch einmal auf die Welt zu kommen. Der Quran sagt jedoch ganz klar, dass es nur ein einziges Leben in dieser Welt gibt, in der die Menschen geprüft werden. Es wird ebenfalls klargemacht, dass es nach dem Tod keine Rückkehr gibt in diese Welt. Das der Mensch nur einmal stirbt, wird in folgendem Vers betont: Dort werden sie nach ihrem ersten Tod keinen Tod mehr kosten, und so bewahrt Er sie vor der Höllenstrafe. (Sure 44:56 – ad-Dukhan)

Ist mit dem Tod alles vorbei?

Der Mensch verschwindet nicht mit dem Tod. Der Tod ist ein Transfer in eine andere Existenz im Jenseits, und dies ist die Wahrheit. Der Tod löst die Verbindung eines Menschen zu dieser Welt und zu seinem Körper, der in dieser Welt vorhanden ist. Wenn die Verbindung zwischen Körper und Seele getrennt wird und die Seele mit den Bildern des Jenseits in Kontakt kommt, ist das der Moment, in dem der Mensch stirbt; der Vorhang vor seinen Augen wird gelüftet und er erkennt, dass der Tod ihn nicht auslöscht, wie er zuvor geglaubt hat. Genauso, wie er jeden Morgen aus dem Schlaf erwacht, so wird er sein Leben im Jenseits beginnen, auferstanden nach seinem Tod. Dies wird proklamiert in dem Vers: “Er ist es, Der lebendig macht und sterben lässt. Und wenn Er eine Angelegenheit bestimmt, spricht Er nur zu ihm: “Sei!”, und es ist.” (Sure 40:68 – Ghafir) Der Transfer eines Menschen ins Jenseits geschieht durch einen einzigen Befehl Allahs.

Was für ein Ort ist das Paradies?

Das Paradies ist der Ort, an dem jene, die nach den Geboten des Qurans gelebt haben, die Allahs Anweisungen gehorcht haben und die ihr Leben gelebt haben um sein Wohlgefallen zu erreichen, für immer im Glück leben werden und wo sie alles besitzen werden, was sie sich erträumen. Im Paradies wird der Mensch in der Lage sein, augenblicklich zu genießen, was auch immer an schönen Dingen ihm in den Sinn kommen mag, und er wird tun können, was er möchte, wann immer er möchte. Das Paradies bietet alles, was der Mensch wünschen und genießen kann und noch mehr. Die großzügige Belohnung, die die Gläubigen erhalten werden, wird in diesen Versen ausgedrückt:

“O Meine Diener! An diesem Tage sollt ihr keine
Angst haben, und ihr sollt auch nicht traurig sein.
Ihr, die ihr an Unsere Zeichen glaubt und Uns
ergeben seid. Tretet in das Paradies ein, ihr und
euere Gattinnen, in Glückseligkeit!” Unter ihnen
werden Schüsseln und Becher aus Gold kreisen,
mit allem, was Seelen begehren und Augen
ergötzt. Und ewig sollt ihr darin verweilen; denn
das ist das Paradies, das euch zum Erbe gegeben
wurde, (zum Dank) für euer Tun. (Sure 43:68-72
– az-Zukhruf)

Wer kommt ins Paradies?

Du wirst kein Volk finden, das an Allah glaubt und an den Jüngsten Tag und dabei den liebt, der Allah und Seinem Gesandten zuwiderhandelt, und wären es ihre Väter oder ihre Söhne oder ihre Brüder oder ihre Verwandten. Sie – in ihre Herzen hat Er den Glauben eingraviert, und Er stärkt sie mit Seinem Geist. Und Er führt sie in Gärten ein, durcheilt von Bächen, ewig darin zu verweilen. Allah hat Wohlgefallen an ihnen, und sie haben Wohlgefallen an Ihm. Sie sind Allahs Partei. Allahs Parteigänger sind gewiss die Erfolgreichen. (Sure 58:22 – al-Mudschadala) Der Quran nennt weitere Charaktereigenschaften von Gläubigen, denen Allah das Paradies versprochen hat:

• die Glauben und das Rechte tun (Sure 2:25 – al- Baqara)• die Gottesfürchtigen (Sure 3:15 – Al-’Imran)• die da spenden in Freud und Leid und den Zorn unterdrücken und den Menschen vergeben (Sure 3:134 – Al-’Imran)
• die Allahs gedenken und für ihre Sünden um Verzeihung flehen (Sure 3:135 – Al-’Imran)
• die Allah und Seinem Gesandten gehorcht (Sure 4:13 – an-Nisa)
• die das Gebet verrichten und die Steuer zahlen und Allahs Gesandten glauben und ihnen helfen und Allah eine schöne Anleihe leihen (Sure 5:12 – al-Ma’ida)
• die wahrhaftig sind (Sure 5:119 – al-Ma’ida)
• die Gutes tun (Sure 10:26 – Yunus)
• die glauben und das Rechte tun und sich vor ihrem Herrn demütigen (Sure 11:23 – Hud)
• die umkehren und glauben und Gutes tun (Sure 19:60 – Maryam)
• die das ihnen anvertraute Vermögen bewahren und ihr Versprechen erfüllen (Sure 23:8 – al-Mu’minun)
• die ihre Gebete verrichten (Sure 23:9 – al- Mu’minun)
• die wetteifern mit Allahs Erlaubnis im Guten (Sure 35:32 – al-Fatir)
• die den Erbarmer, ohne Ihn zu sehen, fürchten und mit reuigem Herzen (zu Ihm) kommen (Sure 50:33 – Qaf)